Bestehen signifikante Unterschiede bei der Überwachung des Glücksspiels in Europa?

Bestehen signifikante Unterschiede bei der Überwachung des Glücksspiels in Europa?

Letzte Woche wurde eine Studie der City Law School der Universität London veröffentlicht, die Unterschiede in der Überwachung des problematischen Glücksspiels in Europa aufdeckt. Die Studie wurde von dem europäischem Glücksspiel-Verband Gaming and Betting Association (EGBA) beauftragt.

 

In der Studie wird offengelegt, dass große Unterschiede bei der Art und Weise bestehen, wie in Europa das problematische Glücksspiel überwacht werden. Für die Studie wurden in zwölf verschiedenen Ländern regelmäßige Erhebungen durchgeführt, wie in den Ländern Daten über das problematische Glücksspiel erhoben und gemeldet werden.

 

Hintergründe der City Law School Studie

Seit Oktober 2021 ist das Glücksspiel in der gesamten Europäischen Union legalisiert. In allen Mitgliedsstaaten ist seitdem das Glücksspiel legal, was auch das Online-Glücksspiel einschließt. Die Regelungen der einzelnen Staaten werden aber unterschiedlich ausgelegt, trotz der gemeinsamen EU-Vorlagen.

 

Laut der Studie werden in vielen Ländern nicht die geeigneten Maßnahmen ergriffen, um die Spieler vor glücksspielbedingten Schäden zu schützen. Allgemein soll immer noch die Ansicht bestehen, dass Verbote für Glücksspiele nicht die gewünschte Wirkung erzielen.

 

Die City Law School rät daher, eine sorgfältige Analyse durchzuführen, die eine kontinuierliche Überwachung der Verbreitung von problematischem Glücksspiel gewährleistet. Nur so kann erreicht werden, dass jede regulatorische und gesetzliche Regelung auch die gewünschten Ziele erfüllt. Die Regelungen müssen unbedingt so ausgelegt werden, dass sie die Gesellschaft schützen und die Glücksspielbranche nicht unnötig belasten.

 

Die Ergebnisse der Studie für Deutschland

In der Studie wurde auf die Gesetzgebung in 20 europäischen Ländern eingegangen, in einem Zeitraum zwischen 2015 und 2020. Es wurden viele verschiedene Techniken genutzt, um die Effektivität der Gesetzgebungen in den verschiedenen Ländern einzuschätzen. Dazu gehören auch relevante Forschungsstudien. In der Studie wurden nicht spezifisch auf die Gesetzgebung in Deutschland eingegangen. Ein Grund dafür wurde von der Universität nicht angegeben.

 

Trotzdem konnte in der Studie einige grundlegende Unterschiede in den einzelnen EU-Staaten festgestellt werden. Besonders kritisch wurde angesehen, dass drei Länder die Erhebungen ihrer Daten über das problematische Glücksspiel von denen Personen abhängig machen, die sich selber von Glücksspielen ausschließen.

 

In den teilnehmenden Ländern nehmen 32,9 % bis 80 % der Bevölkerung Glücksspielangebote in Anspruch und der Anteil des problematischen Glücksspiels reicht von 0,3 % bis zu 6,4 %.

 

Ein offener Dialog und gemeinsame Ansätze erforderlich!

Die Studie hat offensichtliche Probleme bei der gemeinsamen Glücksspielregelungen der EU offengelegt. Laut dem EGBA ist ein Informationsaustausch zwischen den teilnehmenden Ländern erforderlich, um den Problemen der Branche entgegenzuwirken. Nur gemeinsam können Lösungen entwickelt werden, die die Sicherheit garantieren und auf die soziale Verantwortung eingehen können.

 

Der Generalsekretär des EGBA, Maarten Haijer, bestätigt, dass eine Verlagerung hin zu einem allgemeinen und regelmäßigeren Überwachungs- und Melderahmen für problematisches Glücksspiel dem Sektor zugutekommen wird. Vor allen Dingen können Interessengruppen des Glücksspielsektors davon profitieren, um wirksamere und evidenzbasierte Präventionsstrategien zu entwickeln.

 

Nur wenn ein gemeinsamer Ansatz der EU-Mitgliedsstaaten ermöglicht wird, die eine gemeinsame Überwachung und Berichterstattung einschließt, kann das Verständnis in der EU über das problematische Glücksspiel und die Prävalenz in Europa verbessert werden. Dazu ist ein Gesetzesrahmen erforderlich, der die Beteiligung der einzelnen EU-Staaten an einer gemeinschaftlichen Lösung voraussetzt.

 


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